Liebe Leserin, lieber Leser,

es war so wie vor jeder oft guten Premiere: Eine nicht geringe Nervosität herrschte, als wir unsere Leser zu einem Besuch ins Central – der neuen Ersatzspielstätte des Düsseldorfer Schauspielhauses – einluden. Am Ende herrschte dann nur noch Euphorie bei allen Beteiligten: über die gelungene Premiere des ersten Kultursalons der Rheinischen Post in Kooperation mit dem Rheinischen Sparkassen- und Giroverband. Dabei erfüllten wir unseren Lesern und auch uns selbst einen kleinen Traum: einen Blick hinter die Kulissen des emsigen Kulturbetriebs zu werfen. Dem Besuch der riesigen Werkstätten folgte die Teilnahme an der Generalprobe einer Brecht-Aufführung. So etwas bleibt im Normalfall nicht nur dem normalen Theatergänger vorenthalten, sondern auch den Theaterkritikern. Diesmal aber war alles anders, wie es auch bei den in diesem Jahr noch ausstehenden RP-Salons alles anders sein wird. Versprochen. Fast 40 tolle Angebote gab es aus dem Rheinland und dem Ausland, so dass wir bei der Programmgestaltung die schönen Qual der großen Wahl hatten. Und wir durften selbst erleben, wie vielfältig, originell und quicklebendig die Kulturszene ist, auch und gerade in vielleicht kleinen und auf dem ersten Blick unscheinbaren Projekten. Das einzige, was an der Teilnahme nötig sein wird, ist die Freude daran, sich kulturell überraschen zu lassen.

Ihr Dr. Lothar Schröder